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Achim Tang Wiener Musiker, Bassist, Klangforscher. In Berlin geboren, hat in Graz studiert, lebt und arbeitet in Köln. Jazz? Welt-Musik? Improvisation? Improvisation! Grenzüberschreitende Kontakte in alle Tonarten, interplanetare Reisen im akustischen Raum; und im Zentrum: Musik. Jahrgang 1958 Photo (von Rainer Rygalik) Photo (von Martin Mauerböck) Kontrabass seit 1984. Achim Tang studiert zunächst klassische Musik in Basel und Berlin, 1987 geht er nach Österreich zum Studium an der Jazzabteilung der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz. 1992 Konzertdiplom mit Auszeichnung. 1993 bis 2004 freischaffender Musiker in Wien, ab 2004 in Köln. Angeregt durch die Begegnung mit Glen Moore beginnt Tang Ende der 1980er Jahre mit verschiedenen Stimmungen am Kontrabass zu experimentieren und entwickelt infolge eine asymmetrische, Quinten und Quarten mischende Stimmung die seine Spielweise entscheidend prägt. Achim Tang zieht 1993 nach Wien und wird im Anschluss schnell zu einem der gefragtesten Bassisten der österreichischen Szene. Dabei lässt er sich keiner stilistischen Richtung zuordnen, sondern arbeitet gleichermaßen erfolgreich mit Jazzmusikern, zeitgenössischen Komponisten, DJs, Weltmusikern und Tänzern zusammen. Tang gehört zu jenen Musikern, für die eine stilistische Grenze nicht zu existieren scheint. schreibt Renald Deppe anlässlich eines Konzertes im Festspielhaus St Pölten 1997. Diese stilistische Offenheit ist ebenso wie der prägnante, persönliche Sound ein Markenzeichen von Achim Tangs Musik. Unterricht: als Lehrbeauftragter am Landeskonservatorium Klagenfurt (1991 und 92) sowie an der Musikschule in Puchenau/Oberösterreich (1995 und 96) 1997 bis 2002 Mitarbeit in dem Projekte Klangnetze - zur Vermittlung neuer Musik in allgemeinbildenden Schulen Seit 2006 eigenes Projekt Klanglabor an zwei Kölner Hauptschulen, in Zusammenarbeit mit der Rheinischen Musikschule. Kompositionen (Auswahl): Bühnenmusik zur Theaterproduktion "Jedermann" (1992),"Titus Andronicus" (1993) und "Faust 2" (1994) in Graz, Bühnenmusik zu "Das Land wo Milch und Honig fließen"(1995) in Wien. Musik für die Tanzperformance "Body Poems" (1998) von Akemi Takeya, "Khalon für vier Frauen" (2001) und "Salle d´Attens"(2004) von Loulou Omer. Filmmusik für den Film "Donau" von Goran Rebic (2003) Musik für die Tanzperformance "#5" von Ilona Paszthy (Köln, 2005) "Cyber Cages" Komposition zu Videoanimationen für Jugendliche (Wien 2007) Mitglied der Musikerkooperative WINDHUNDRECORDS.COM in Wien Gründungsmitglied der Initiative ZAM e.V. in Köln Kurator der Wiener Grabenfesttage 2005 bis 2007 Zusammenarbeit mit Wolfgang Puschnig, Stoyan Yankulov, Marc Ducret, Joachim Kühn, Linda Sharrock, Patrice Heral, Guy Klusevcek, Anatoly Vapirov, Jay Clayton, Max Nagl, Deepak Ram, Marcel Khalife, Dominik Piffarelly, David Tronzo, Franz Hautzinger, Thomas Lehn, Shivan Perwer und vielen anderen Presse: Stets souverän und mitreißend agierte Achim Tang am Kontrabass. Einfühlsam und zupackend trieb er die Band durch alle Stimmungen und Tempi und zeigte in verspielten Klangmalereien, treibenden Swingpassagen und explosiven Breaks eine enorme Bandbreite und Präzision. 1993/Erlanger Nachrichten Achim Tangs superbe Bühnenmusik unterstreicht die Archaik,... 1994/Kronen Zeitung ...vor allem Bassist Achim Tang balancierte behutsam zwischen kunstvoll gestalteten Misstönen und höchst lyrischen Passagen. 1998/die Presse Höhepunkt war "Ramblin", wo der versatile Achim Tang am Bass es derart herzhaft schnalzen, fiepsen und wimmern ließ, daß man sich in die Pionierzeit des Electric Jazz versetzt fühlte. 1998/die Presse Achim Tang ist ein sensibler und einfühlsamer Begleiter, er erweist sich aber auch als umsichtiger Bandleader;... 2000/Christoph Huber-Porgy und Bess Achim Tang ist nicht nur einer der besten. sondern auch einer der universellsten Bassisten die in unserer Heimat tätig sind. 2002/Jazzzeit |
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